Robin Linnemann
Morningshow - Schallplattendurchhörer - Achterbahntestfahrer - Zu-jeder-Musik-Mittänzer
Die Lippewelle am Morgen: Frühreporter Robin Linnemann
Jeden Morgen um sechs Uhr startet die Lippewelle-Morningshow und begleitet euch beim Start in den Tag. Zu dieser Zeit ist unser Frühreporter Robin Linnemann oft schon auf den Straßen in Hamm unterwegs, um von vor Ort für euch zu berichten.
In unserem Interview erfahrt ihr mehr über unseren Frühreporter Robin Linnemann. Ihr könnt ihm auch auf Instagram folgen.
Lippewelle: Robin Linnemann, du bist Frühreporter bei der Lippewelle und begleitest Lena Heße durch den Morgen. Was ist eigentlich ein Frühreporter? Erklär mal!
„Morgens passiert am meisten hier in Hamm.“
Robin Linnemann: Also ein Frühreporter ist im Prinzip der Begleiter der Moderation. Man kommt hier morgens direkt mit dem Moderator rein und erzählt alles, was gerade morgens wichtig ist. Denn, sind wir mal ehrlich, morgens passiert am meisten hier in Hamm, und da sollte jemand auf jeden Fall immer ein Auge drauf haben, und das ist mein Job hier.
Lippewelle: Und wie sehr magst du den Job beziehungsweise was magst du an diesem Job?
Robin Linnemann: Ich kann vielleicht ganz kurz sagen, was ich nicht mag an dem Job, und das ist das frühe Aufstehen, also wirklich sehr, sehr früh. Aber das Tolle ist, wir können alle sofort bei den Leuten sein. Also was ihr macht, bei eurem Alltag dabei zu sein, das ist schon sehr, sehr spannend, weil ihr viele, viele Ideen habt und viele coole Dinge morgens erlebt, und dabei sein zu dürfen, ist wirklich klasse.
„Da mal hinter die Kulissen schauen zu können, das war schon echt toll.“
Lippewelle: Gab es für dich schon so ein Highlight, wo du sagen würdest, cool, dass ich Frühreporter bin?
Robin Linnemann: Ja, auf jeden Fall. Wir hatten ja zur Weihnachtszeit immer unsere Lichtblicke-Sterne, die die Bäckerei Dördelmann backt, und da mal reinzugucken, wie das denn gemacht wird in der Backstube, das ist schon wirklich interessant. Da mal hinter die Kulissen schauen zu können für euch, das war schon echt toll, und da hoffe ich mal, dass noch mehr kommt in Zukunft.
Lippewelle: Du hast schon gesagt, frühes Aufstehen ist nicht so ganz deins. Wie machst du das denn, dass du trotzdem fit bist?
Robin Linnemann: Ja, das ist eine gute Frage. Ich habe einen ganz speziellen Wecker, der einen Sensor hat, der morgens gucken kann, dass ich auch wirklich aufstehe. Der geht wirklich nur aus, wenn ich auch aus dem Bett gekommen bin. Aber wenn ich dann erstmal aus dem Bett raus bin, unter der Dusche war und vielleicht noch 20 Minuten hier zu Fuß hingelaufen bin, dann bin ich auch meistens relativ fit, und den Rest regelt dann der Kaffee irgendwie.
„Ich höre sagenhaft gerne Musik, mache auch selber Musik.“
Lippewelle: Was kommt denn dann nach der Frühschicht, wenn du nach Hause kommst? Wie sieht dein Tag aus? Was sind so deine Hobbys?
Robin Linnemann: Ja, es kommt immer ein bisschen drauf an. Also meistens schaffe ich es, wach zu bleiben, aber es kann auch mal vorkommen, wenn der Morgen sehr anstrengend war oder die Nacht doch ein bisschen kürzer als geplant, dass ich einen kurzen Mittagsschlaf mache. Danach mache ich aber sehr gerne da weiter, wo ich aufgehört habe. Ich höre sagenhaft gerne Musik, mache auch selber Musik, spiele Klavier, schreibe auch teilweise eigene Musik. Da bin ich sehr dabei, höre Schallplatten, aber man findet mich auch mal an der Xbox, und da spiele ich auch einfach mal ein paar Spiele, irgendwas.
Lippewelle: Kannst du ein paar Beispiele nennen, was du aktuell so spielst?
Robin Linnemann: Es sind immer viele Autorenn- und Aufbauspiele, so Sachen, in die man sich richtig reindenken kann, die auch vielleicht nicht unbedingt so sagenhaft aufregend sind, aber die mich dann ein bisschen runterkommen lassen.
„Ich habe mir zu Hause ein kleines Kino zusammengebaut.“
Lippewelle: Es gibt aber bei dir auch von der Ausstattung her noch etwas anderes. Und zwar bist du ein großer Kinofan, das merkt man auch bei dir zu Hause.
Robin Linnemann: Ja, definitiv, ich habe mir zu Hause ein kleines Kino zusammengebaut. 13 Lautsprecher hängen an meinem Fernseher. Meine Nachbarn lieben das sehr, wenn ich morgens um vier Uhr dann irgendeinen Blockbuster gucke, aber das macht einfach Spaß. Ich habe da tatsächlich einfach immer schon eine Passion für gehabt. Das macht einfach irre viel Laune, laut Musik zu hören und laut Filme zu gucken und dann zu merken: Ah! Wenn der Helikopter landet, das muss dann auch klingen, als ob er landet. Meine Freunde wissen es genauso sehr zu schätzen wie ich. Und sonst sieht man mich auch sehr oft mal im Kino.
Lippewelle: Ist denn dieser Helikopter schon ein Hinweis darauf, was für Filme du so guckst? Es klingt nach Action.
Robin Linnemann: Ja, schon. Also es gibt viele Actionfilme, die ich mag. Ich mag so Popcorn-Kino, wo man einfach das Gehirn an der Garderobe abgibt und sich dann ein bisschen berieseln lässt. Aber ich glaube, bei der Auswahl der Filme habe ich doch sehr viel Raum. Also da ist eigentlich alles dabei. Dramen und Schnulzen sind vielleicht weniger meins als ein Actionfilm oder auch mal Animationsfilme von früher, die ich auch mal ganz gerne gucke.
„Ich bin ein großer Fan von Daniel Craig.“
Lippewelle: Welcher James Bond war denn der Beste?
Robin Linnemann: Boah, ich glaube, ich bin ein großer Fan von Daniel Craig. Die sind modern, die sind einfach gut gemacht, die machen schon Spaß beim Gucken, weil sie eben auch ordentlich knallen. Also die alten sind dann doch eher ein bisschen weniger meins. Aber so unter den Daniel Craig-Filmen, da würde ich wahrscheinlich sogar sagen, dass Casino Royale der Beste ist.
Lippewelle: Was macht denn einen guten Film für dich aus?
Robin Linnemann: Er muss mich von Minute eins catchen. Also wenn er nicht irgendwo Längen hat, wo man einfach dasitzt und sagt: „Oh! Jetzt komm! Erzähl die Geschichte zu Ende, ich will jetzt weitergucken, wie die Autos von der Klippe fallen!“ Dann ist das wahrscheinlich ein bisschen schöner, wenn die Filme eine Geschichte erzählen, die wirklich interessant ist, wo ich mich wirklich auch hineinversetzen kann, dann bin ich auch sofort dabei. Dann ist es auch egal, ob der Film jetzt nur eine Stunde geht oder ob es dann zwölf Stunden „Herr der Ringe“-Marathon sind. Das wäre dann völlig okay für mich.
„Ich bin tatsächlich ein großer Fan von der Kissinger Höhe in Pelkum.“
Lippewelle: Was gibt es denn noch für Orte in Hamm, an denen du gerne bist, die du schön findest?
Robin Linnemann: Ich bin tatsächlich ein großer Fan von der Kissinger Höhe in Pelkum. Das ist ja diese Kohlehalde, und als wir noch einen Hund hatten, waren wir da gerne mal spazieren. Auch jetzt, wo er nicht mehr da ist, macht es trotzdem Spaß. Von oben hat man einfach so einen tollen Ausblick über Hamm. Man kann in alle Richtungen gucken, und dann ist es egal, ob es hell oder dunkel ist. Das ist wirklich schön, sich das alles anzuschauen und vielleicht auch mal ein kleiner Geheimtipp, wenn ihr irgendwo ein paar Stunden entspannt spazieren möchtet. Es ist ein bisschen anstrengend mit dem Hochlaufen, aber wenn man erstmal oben ist, hat sich das voll gelohnt.
Lippewelle: Wenn du wählen könntest: Jahreskarte für den Tierpark oder für den Maxipark – Was würdest du nehmen?
Robin Linnemann: Boah, ich mag beides extrem gerne. Ich glaube, es wäre aber am Ende der Tierpark, weil Tiere gucken schon irgendwie interessant sein kann, wenn man einfach so eine Stunde vor diesem Erdmännchen-Gehege steht und sich das alles ein bisschen anguckt, wie die da rumtollen. Das ist einfach toll, und ich glaube, das macht doch am meisten Spaß.
„Die Menschen in Hamm sind meistens recht offene Menschen.“
Lippewelle: Du bist selber ein Hammer. Wie würdest du denn die Menschen hier beschreiben?
Robin Linnemann: Ja, die Menschen in Hamm sind meistens recht offene Menschen, auch direkte und ehrliche Menschen. Das weiß ich auch sehr zu schätzen. Das ist nicht immer ganz einfach mit uns hier in Hamm, also gerade auch was Humor angeht. Es kommt wahrscheinlich kein: „Das war total toll“ oder „Das war super“. Hier bekommt man eher ein: „Das war jetzt nicht ka***!“, aber das ist schon ein gutes Kompliment, was ich auch sehr zu schätzen weiß, einfach weil die Leute sehr offen sind und entspannt mit Situationen umgehen können.
„Ich bin seit über zehn Jahren als DJ auf Hochzeiten unterwegs.“
Lippewelle: Und wie hast du die Hörer der Lippewelle erlebt? Du bist noch gar nicht so lange beim Radio.
Robin Linnemann: Auf jeden Fall machen die gute Laune. Also ich habe jetzt schon häufiger auch in Moderation mit euch quatschen können, und ich hatte bis jetzt noch nie schlechte Erfahrungen. Die Leute sind einfach sehr entspannt. Ihr habt einfach einen coolen Geschmack, auch was eure Hobbys angeht. Ich höre euch sehr gerne zu, ihr habt tolle Geschichten zu erzählen, und da möchte ich auch in Zukunft noch mehr von haben.
Lippewelle: Wie kam es denn eigentlich dazu, dass du beim Radio gelandet bist?
Robin Linnemann: Das war tatsächlich eine eher unkonventionelle Geschichte. Ich bin seit über zehn Jahren als DJ auf Hochzeiten unterwegs, habe da natürlich auch moderiert, aber Radio ist eigentlich gar nicht meine Welt gewesen. Ich bin direkt mit dem Volontariat, also mit der Ausbildung, in die Radiowelt eingestiegen und habe dann hier alle Grundlagen gelernt. Eigentlich macht man erst ein Praktikum, dann ein bisschen freie Mitarbeit, und ich bin sehr dankbar, dass ich hier anfangen durfte und das so direkt machen durfte. Und natürlich war das eine komplett eigene Welt für mich, die ich so vorher noch nicht kennengelernt habe. Aber da spielen natürlich auch viele Punkte, die mich einfach interessieren, zusammen. Musik ist meins und Geschichten erzählen natürlich auch. Ich war immer schon eine kleine Laberbacke. Das funktioniert im Radio auch sehr gut, und dadurch, dass ich hier bei der Lippewelle auch lernen durfte, wie es funktioniert, macht mir die Arbeit hier total viel Spaß.
„Hamm ist einfach wunderschön.“
Lippewelle: Warum ist denn die Lippewelle der beste Sender?
Robin Linnemann: Ja, weil die Lippewelle in der besten Stadt der Welt steht. Hamm ist einfach wunderschön, und ich finde einfach, dass wir ein sehr cooles Team hier haben. Das merke ich vor allen Dingen, wenn wir auch außerhalb unserer Geschäftszeiten hier mal was machen. Also dann treffen sich viele von uns auch einfach privat, machen was zusammen, und das, glaube ich, kenne ich so auf jeden Fall nicht unbedingt von vielen anderen Firmen oder auch von Radiosendern. Das macht uns, glaube ich, auch schon aus, dass wir einfach so unglaublich gut zusammen harmonieren. Ich glaube am Ende auch, dass diese positive Energie zu euch kommt, wenn wir im Studio zusammen moderieren.